Ein Dreier mit der Hoffnung auf mehr
SG Lauscha/Neuhaus  -  SV Eintracht Heldburg  2:1  (1:0)

Im Spiel eins nach dem Weggang vom bisherigen Trainer „MKK" bot die SG eine durchaus über weite Phasen ansprechende Leistung, gewann völlig verdient im Nachbarschaftsduell gegen den Vierten Heldburg und untermauerte damit sicher Platz drei der Tabelle. Gegenüber den letzten beiden Heimspielen war eine deutliche Leistungssteigerung, vor allem im spielerischen Bereich, zu verzeichnen und darauf sollte man aufbauen. Natürlich ist aber noch Luft nach oben. 
Verantwortlich für die Mannschaft zeichnen vorerst die Spieler Steve Büchner, er fehlte diesmal verletzungsbedingt, und Mannschaftskapitän Max Töpfer. Sie stellten das Team etwas um und das war erfolgreich. In der Abwehr strahlten die Routiniers Heinze und Torwart Kleinteich die nötige Ruhe und Übersicht aus, daneben gefiel vor allem der junge Vincent Kirchner. Im Mittelfeld setzten Kauschmann und Töpfer doch einige Akzente. Nur ganz vorne haperte es noch etwas, sprich Torgefahr.

Beide Mannschaften gingen auf dem Tierberg bei guten Bedingungen von Beginn an zur Sache und es entwickelte sich eine abwechslungsreiche Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe. „Da kann man heute zuschauen", meinte einer der treuen Fans. 
Allerdings war es ein Spiel vor allem zwischen den Strafräumen, da wurde auf das gegnerische Tor zu wenig gebracht. 
Erst kurz vor dem Pausenpfiff des guten Schiris Rene Heubach aus Föritz die Führung für die SG. Kauschmann bereitete vor und Sell bugsierte das Leder ins entlegene Eck (42.). Wenig später eine Riesenchance für Töpfer. Nach einem Freistoß von Stiehl in den Strafraum konnte er alleinstehend per Kopf aus Nahdistanz nicht verwandeln.
Nach der Pause verflachte die Begegnung etwas. Ein Töpfer-Schuss ging knapp über das Tor (55.) und Kauschmann scheiterte allein vor Torwart Steigmeier (64.). Dann aber doch das 2:0. Einen an und für sich harmlosen Schuss von Kästner aus 25 Metern ließ der Gäste-Torwart durch die Beine rutschen (71.). Das war die Vorentscheidung. 
Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen, hatten ebenfalls Möglichkeiten und kamen auch durch St. Schmidt zum Anschlusstreffer (85.). Mehr aber ließen die nun wieder aufmerksamen Gastgeber nicht mehr zu. 
Aufregung dann noch in der Nachspielzeit. Stiehl war nach einem Konter völlig allein vor dem Torwart aufgetaucht, dieser zog mit einem rüden Foul  die Notbremse knapp vor dem Strafraum. Folge war natürlich die Rote Karte für Steigmeier. Der anschließende Freistoß brachte nichts mehr ein. Dann pfiff der Schiedsrichter ab. Die SG blieb auch im fünften Spiel des Jahres ungeschlagen (vier Siege, ein Remis).

SG:
Kleinteich, Seel (55. Köhler), Kirchner, Heinze, Kauschmann, Stiehl, Müller-Sixer, Töpfer, Gashi (46. Kästner), Müller-Litz (77. Chr. Greiner), Landgraf

Heldburg:
Steigmeier, Nogaj, B. Schmidt, Adelmann (54. K. Schmidt), Klinnert (76. Dömming), Westhäuser, St. Schmidt, Clauß, Deckert, Roth, Hessenhauer

Schiri: Rene Heubach (Föritz),                      Zuschauer: 30

Tore: 1:0 Seel (42.), 2:0 Kästner (71.), 2:1 St. Schmidt (85.) 

Karl-Heinz Scheler
Neuhaus am Rennweg
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Letztes Update: 21.05.2019 11:01