1. Mannschaft
SG Lauscha / Neuhaus – TSV 1868 Ummerstadt  1:1 
Das können wir definitiv besser! 
Am vergangenen Samstag mussten wir auf dem heimischen Tierberg einen schmerzlichen Punktverlust hinnehmen. 
Bereits zur Erwärmung wurde unseren Männern der ersten Mannschaft klar, dass es an diesem Tag auf dem trockenen und holprigen Hartplatz nur auf Kampf und weniger die spielerischen Elemente ankommen würde. Den Gästen aus Ummerstadt kam dies gelegener. 
Von Beginn an drückten wir die gegnerische Elf in die eigene Hälfte und wurden bereits nach 5 Minuten durch Holl belohnt. Der gelernte Außenverteidiger nahm einen Abpraller an der Strafraumgrenze direkt und nagelte den Ball über den Innenpfosten ins Tor. Das ging dann wohl etwas zu schnell für uns, Zufriedenheit stellte sich ein und das Spielgeschehen verflachte. Keine vernünftigen Spielzüge geschweige denn Kombinationsfußball zu sehen. Eine halbe Stunde nach dem Führungstreffer lenkte der Gästekeeper einen Töpferkopfball an die Latte. Kurz darauf fasste sich Routinier Kästner ein Herz und zog aus über 30 Metern ab. Der immer länger werdende Ball segelte an den Innenpfosten, sprang aber wieder heraus. Das war‘s, es ging in die Halbzeit. 
Nach dem Wechsel schafften wir es, wie auch immer, das Niveau noch etwas nach unten zu fahren, wurden vom Tabellensiebten aber auch nicht wirklich gefordert. Für die Zuschauer war es natürlich auch keine Leckerbissen. Es häuften sich mehr und mehr technisch Fehler, Bälle versprangen oder wurden auf dem ungeliebten Geläuf unsauber zu Ende gespielt, Pässe über mehr als 2 Stationen konnten nicht mehr erkannt werden. Durch das robuste Spiel kam nun Ummerstadt nach gut einer Stunde Spielzeit für 10 Minuten vermehrt in unsere Hälfte, konnten aber selbst wenig kreieren und hofften ein einen Fehler von uns. In der 60. Minute drosch Mannschaftskapitän Butzke einen Freistoß fast von der Eckfahne aus Richtung 5-Meterraum. Der Ball rutschte Kästner über den Kopf und wurde so für Kleinteich unhaltbar abgefälscht. Verdutzte Gesichter in unseren Reihen. In der Folge versuchten wir, Chancen zu erarbeiten. Die wohl beste Möglichkeit köpfte Töpfer am Tor vorbei. Auch Kästner mit einem Kopfball sowie Stiehl mit zwei Schüssen hatten an diesem Tag kein Quäntchen Glück im Gepäck. Die Gäste stellten die Bemühungen nach dem Ausgleich nahezu gänzlich ein und verteidigten den Punkt so gut es ging. 
Wir hätten wohl noch 2 Stunden spielen können, ein Treffer wäre nicht mehr gelungen. Enttäuscht und teilweise auch etwas beschämt verließen wir das Feld und begruben wohl gedanklich schon die letzte kleine Chance, noch mal beim Führungsduo der Kreisliga anzuklopfen. 
Nichtsdestotrotz, am kommenden Samstag geht es weiter, mit der SG Streufdorf/Eishausen wartet dann ein Gegner, der uns bei gleicher Leistung etwas mehr weh tun kann. 

2. Mannschaft 
1. FC Köppelsdorf II –  SG Lauscha / Neuhaus  1:6 
Bericht und Einzelkritik von unserem Felix Opitz ;) 
Auswärtsauftakt der Perle geglückt 
Am Sonntag um 12:30 Uhr traf die Perle in Köppelsdorf auf deren Reserve. Bereits am Treffpunkt sah man einigen Spielern den Substanzverlust durch die nächtliche Zeitumstellung an. Davon ließen wir uns nicht abschrecken und spekulierten darauf, dass in dieser Nacht ebenfalls in Sonneberg an der Uhr gedreht wurde. Mit einer äußerst vorzeigbaren Truppe und zwei Wechslern im Gepäck machten wir uns auf den Weg in die Kreisstadt. Wir wollten das Spiel aus einer geordneten Defensive eröffnen und erst einmal schauen, was der Hausherr für Pläne hat. Diese schienen eine ähnliche Herangehensweise zu verfolgen. So schalteten wir schnell in den Sportmodus um und bauten Druck auf. Vor allem über die Außen kamen wir häufig gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Nach einem sehenswerten Kurzpassspiel über die linke Seite, brachte Ehrhardt den Ball scharf auf die lange Ecke, hier setzte sich Opitz von seinem Gegenspieler ab und war bereit einzuschieben, wurde aber regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß nahm sich T. Greiner, der sich an seinem Ehrentag für diese Bürde nicht zu fein war. Mit einem satten Schuss blies er die Kerzen auf seiner Benjamin-Blümchen-Geburtstagstorte aus und brachte uns mit 0:1 in Führung (13). An dieser Stelle noch einmal alles Gute und ein herzliches Töööörrröööö von deinen Mitspielern! Der Treffer hatte seine Wirkung nicht verfehlt, in der Folge wirkte die Hintermannschaft der Hausherren unorganisiert. Immer wieder erzielten wir große Raumgewinne durch Sturmtank Gashi oder seine agilen Mitspieler der Offensivabteilung. Nach einer weiteren schnellen Kombination über mehrere Stationen kam Ehrhardt im Zentrum frei zum Schuss und hämmerte ihn direkt ins rechte obere Eck zum 0:2 (15). Engagiert ging es auch weiter, den Köppelsdorfern gelang es kaum noch uns aus ihrer Hälfte zu drängen. Die wenigen Vorstöße endeten meist im gut organisierten Zentrum, weit vor dem Kasten von Greiner-Hupp. Zwischenzeitlich musste Knauth die Partie verletzungsbedingt verlassen. Gute Besserung Bursche! Der eingewechselte Schubert vertrat diesen aber sehr gut. Er brauchte nur wenige Minuten um sich gebührlich aus seiner Verletzungspause zurück zu melden. Nach einem feinen Dribbling von Greiner-Adam auf die Grundlinie gab er den Ball hoch in den Rücken des Tormannes rein, Schubert musste nur noch in den 5er laufen und den Kopf zum 0:3 hinhalten (32). Wir erspielten uns weitere Chancen und ließen nur wenig zu, konnten das Ergebnis in der ersten Halbzeit jedoch nicht weiter erhöhen. 
Nach dem Seitenwechsel standen wir einer anderen Mannschaft gegenüber, zumindest fühlte es sich so an. Die Kreisstädter griffen uns früh an und unterbanden unseren Spielaufbau gut. So kamen die Gastgeber nun ihrerseits zu Chancen. Eine dieser nutze der Kapitän für sich. Aus halb-linker Position kam er unbedrängt zum Schuss und ließ Greiner-Hupp bei dem Ball ins lange Eck keine Chance. 1:3 (56). Die Gastgeber rochen nun Lunte und erhöhte den Druck weiter. Nur selten konnten wir sie in dieser Spielphase in Bedrängnis bringen und hatten hinten alle Hände voll zu tun, unseren komfortablen Vorsprung zu halten. Allmählich kämpften wir uns aber zurück ins Spiel und konnten die Defensive wieder entlasten. In der 63. gelang es unseren Gegnern nicht den Ball aus ihrem 16er zu klären. Nach scheinbar unendlich vielen abgewehrten Schüssen und vereitelten Befreiungsschlägen, fiel der Ball hinter die Füße von Schubert. Dieser nahm ihn, wie auch immer, direkt aus der Drehung und ließ ihn durch die einzige Gasse zwischen den ca. 15 Beinpaaren genau in das lange Eck trudeln. Nach diesem Tor war der Widerstand der Hausherren scheinbar endgültig gebrochen. Die Restspielzeit glich stark dem Spielgeschehen der ersten 45 Minuten. Immer wieder kamen wir gefährlich vor das Tor der Hausherren und ließen hinten nichts anbrennen. Nach einem schönen Doppelpass im Mittelfeld lief Haag ungebremst bis zur Grundlinie durch. Mit seinem starken linken bediente er den aufrückenden Gashi im Zentrum. Dieser schob zum 1:5 in das lange Eck ein (84). Nur kurz darauf versuchten wir einen ähnlichen Spielzug über rechts, nach einem Doppelpass war es diesmal Greiner-Adam der Gashi in der Mitte bediente. Abermals traf er zum 1:6 Endstand (89). Schiedsrichter Hofmann pfiff die sportlich faire Partie pünktlich ab. Gleichzeitig ließ unser Verfolger, Sonneberg West II, Punkte liegen. Nun sehen wir uns mit 7 Punkten und einem Spiel mehr an der Tabellenspitze. 

Einzelspielerkritik 
Greiner-Hupp 
War seiner Mannschaft auch dieses Mal ein solider Schlussmann. Hatte beim einzigen Gegentreffer nichts zu halten und pflückte alles was über Kniehöhe in seinen 16er segelte, souverän runter. Sein Solo inklusive Übersteiger mit gestrecktem Bein wird seinen technikaffinen Mitspielern noch lange in Erinnerung bleiben. 
Dzwonkowski 
Hat sich auch ohne Vollbart bewährt. Die optisch jüngere Version seiner selbst steht dem Original in nichts nach. Der schlagsichere Spitzbub war sowohl in der Luft als auch am Boden nahezu unüberwindbar. 
Opitz 
Bildete das weitaus behaartere äquivalent zu seinem Positionskompanion Dzwonkowski auf der linken Seite. Konnte in einigen Offensivaktionen unterstreichen, dass sein Linker eher zum Standfuß taugt. Wurde glücklicherweise vor dem Strafstoß zum 0:1 regelwidrig zu Fall gebracht bevor er die Möglichkeit hatte sich zu blamieren. 
C. Greiner 
Energie Effizienzklasse A+. Jeder Schritt war wohl überlegt und resultierte meist in einem Ballgewinn oder Zuckerpass. 
T. Greiner 
Eröffnete den Torreigen mit einem sauber ausgeführten Strafstoß. Musste sein Wiegenfest auf dem Sportplatz verbringen, da all seine Gäste das auch Taten. Der Mann für die ganz ganz langen Bälle. Bescherte seinen Außen- und Offensivspielerm viele Kilometer auf der Uhr. Aktuell arbeitet die NASA an der Kalkulation seiner Packing Rate. 
Ehrhardt 
Der Jungspund konnte heute einige Male abliefern. Über weite Teile der Partie machte er mehr Druck über rechts außen als Alexander Gauland. Seine Fackel zum 2:0 würde sich wohl noch immer in den Maschen drehen, hätte man das Spielgerät nicht wieder aus diesen befreit 
Haag 
Stand in der 2. HZ den anderen Außenspielern in nichts nach und brachte die Verteidiger auf seiner Seite mächtig ins schwitzen. Konnte sich aufgrund seiner Geschwindigkeit und Technik einige Male durchsetzen und wirkte wie eine dunkelhaarige Ausgabe von Peter Crouch. Mit ein wenig mehr Selbstvertrauen im Abschluss wäre auch ein Tor für ihn drin gewesen. 
Greiner-Adam 
Heute barmherziger als die heilige Jungfrau Maria. Ackerte das ganze Spiel und war an jedem Tor beteiligt. Bei zweien gab er den finalen Pass selbst. Konnte seine Leistung nicht mit einem eigenen Treffer krönen. Dafür hat er beim nächsten Spiel einen lupenreinen Hattrick angekündigt (behauptet jedenfalls der Verfasser dieses Artikels) 
Gashi 
Sobald der Kraftwürfel einen Ball unter Kontrolle bekam, war er schwerer zu stoppen als ein herrenloser, voll beladener Güterzug. Aus einigen Chancen konnte er kein Kapital schlagen, aufs Ende hin platze jedoch der Knoten bei ihm, so dass er sich noch mit einem Doppelpack belohnen konnte. 
Müller und Bäz 
Das kongeniale Duo im Zentrum arbeitete zusammen wie ein einziger Organismus. Über weite Teile der Partie hätten sie die zentrale so gut unter Kontrolle wie Bud Spencer und Terence Hill jede Kneipenprügelei! Dabei verteilten sie so viele Bälle wie die Filmstars saftige Backpfeifen. Vom einfachen Doppelpass bis hin zum Dribbling gegen mehrere Gegner zeigten sie alles was im Fußballlexikon unter dem Schlagwort "Schmankerl" zu finden ist. 
Schubert 
Nach seiner langen Verletzungspause meldete er sich mit einem Paukenschlag zurück. Nur 5 Minuten nachdem er eingewechselt wurde, netzte er zum ersten Mal. Bei seinem zweiten Treffer präsentierte er seine Tänzerhüfte und ließ an allen uns bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten zweifeln. Nach dieser Leistung läuft bei Trainer Wagner bestimmt noch diese Woche das "Stammplatz auf Lebenszeit Zertifikat" aus dem Drucker. 
Knauth 
Die Zeitumstellung forderte ihren Tribut. Nachdem der omnipräsente Bursche in den ersten 20 Minuten jeden Quadratmeter auf der linken Außenbahn besser vertikutierte als alle handelsüblichen Geräte, knickt er um und musste verletzungsbedingt vom Platz. In der Statistik werden ihm trotzdem 60 Spielminuten berechnet, da er während seiner Spielzeit jederzeit mindestens 3 Positionen gleichzeitig besetzte. 

Damen  
VfR Jagdshof 1931 – SG Lauscha / Neuhaus 3:0 

B-Junioren 
SG Lauscha / Neuhaus – SG Römhild/Gleichamberg/Mendhausen  3:0 
Die B-Junioren haben ihren Rückrundenstart gegen Römhild mit 3:0 gewonnen. 
Trotz fehlen von Robin, Nick und Tom L., legten die Jungs eine sehr gute Leistung hin und gewannen am Ende verdient. In HZ eins hatte man die Gäste sehr gut in Griff, lies keine Chance aus dem Spiel heraus zu und konnte selbst durch gute Aktionen Akzente setzten. So war es Tom G., der sich bis zur Grundlinie durchsetzte und den richtig postierten Alexio bediente. Er musste nur noch zum 1:0 einschieben. Das zweite Tor bereitete Johannes super vor. Ebenfalls bis zu Grundlinie und eine super Flanke, die der Römhilder, vor dem einschussbereiten Erik, selbst ins Tor beförderte. Römhild konnte mit zwei Distanzschüssen Gefahr erzeugen, die beide an die Latte gingen. 
In HZ zwei das selbe Bild. Wir kontrollierten das Spiel, ließen sehr wenig zu, was Philipp und seiner sehr gut organisierten Abwehr zu verdanken war. 
Jan setzte sich dann wunderbar bis vor dem Tormann der Gäste durch und bediente erneut Alexio, der wieder völlig richtig stand und zum 3:0 erhöhte. 
Die Gäste setzten sich aber auch 2x gut durch und das Glück des Tüchtigen stand beide Male auf unserer Seite. Einmal aus sehr aussichtsreicher Position am Tor vorbei und einmal rettete der Pfosten für uns. 
Kompliment an alle Akteure für dieses gute, auf dem Hartplatz nicht immer einfache, aber sehenswerte Spiel. 

D-Junioren 
SG Lauscha / Neuhaus - SG Römhild/Gleichamberg/Mendhausen II 0:8         

E-Junioren  
SG Lauscha / Neuhaus– SV Falke Sachenbrunn  0:5 
Die E Junioren haben ihr erstes Spiel auf Rasen leider verloren. Gegen eine starke und körperliche überlegende Mannschaft aus Sachsenbrunn waren wir leider chancenlos. Die ersten 15 Minuten hielten wir noch gut mit, aber dann waren die Kräfte schon aufgebraucht. 
Trotzdem danke an die Kinder, die alles gegeben haben. Nun bleibt zu hoffen, das es nächsten Samstag gegen Schleusingen besser läuft.   

Eure SG
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Letztes Update: 19.10.2019 11:09